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Abschlag – Als Abschlag wird grundsätzlich der erste Schlag beim Golfen bezeichnet. Spielt man den Regeln des klassischen Golfsports nach, wird der Golfball einzig und allein beim Abschlag auf ein „Tee“ aufgelegt. Alle weiteren Schläge bis hin zum Einlochen erfolgen dann ohne Tee. Beim Crossgolfen gibt es von dieser Regel jedoch Ausnahmen – nicht zuletzt weil oft auf harten Oberflächen, wie etwa Stein, Beton etc. gespielt wird.

Abschlagzeit – Die Abschlagzeit (auch TeeTime genannt) bezeichnet die Uhrzeit zu der das Spiel mit dem Abschlag beginnt. Der Ausdruck ist eine Anlehnung an die britische Teekultur, in der die „tea time“ den traditionellen Nachmittagstee bezeichnet.

Abschlagtafel – Auf Golfplätzen gibt die Abschlagtafel am Abschlag eines Loches Informationen über die Länge des zu spielenden Loches sowie über das Handicap (abgekürzt: HCP). Der Spieler weiß somit über die Eigenschaften des Loches Bescheid und kann sich voll und ganz auf sein Spiel konzentrieren. Sinngemäß wird man beim Crossgolfen eher selten einer Abschlagtafel begegnen. Bei Crossgolf-Turnieren wird jedoch oftmals im Voraus ein Handzettel ausgeteilt, der nähere Informationen zur Location und dem bzw. den Ziel(en) gibt.

Abschluß – Der Abschluß (englisch: „finish“) markiert den letzten Teil des Golfschwungs und bezeichnet den Moment gleich nach dem Treffmoment. Zwar ist der Ball dann bereits abgeschlagen, dennoch hat auch der Abschluß eine enorme Bedeutung. So gilt es den Schwung richtig und gekonnt abzubremsen.

Abschwung – Als Abschwung bezeichnet man wohl einen der wichtigsten Teile des Golfschwungs. Der Abschwung erfolgt unmittelbar nach dem Rückschwung und bezeichnet gemeinhin den Moment in dem der Schlägerkopf sich wieder nach zum Ball bewegt und diesen abschlägt. Der Moment in dem der Schläger den Ball selbst trifft wird auch Treffmoment (englisch: „impact“) gennant.

Air Shot – Als Air Shot (auch „Luftschlag“ genannt) bezeichnet man einen Schlag ins Leere. Dabei hat der Spieler zwar beabsichtigt den Ball zu schlagen, ihn allerdings nicht getroffen. Hält man sich strikt an die Regeln im klassischen Golf, handelt es sich bei einem Luftschlag um einen Schlagversuch und damit auch um einen Schlag. Vielfach jedoch, wird beim Crossgolfen von der Einhaltung dieser Regel abgesehen.

All Square – Bei einem All Square herrscht Gleichstand unter den Teilnehmern eines Lochspiels bzw. Zählspiels.

Amateur – Eigentlich ein Wort was keiner weiteren Erklärung bedarf – mit Ausnahme einer nicht zu verachtenden Besonderheit. Als Amateur wird nämlich jeder Golfer bezeichnet, der kein Geld übers Golfen verdient. Die Grenze zwischen Amateur-Golfer und Pro-Golfer ist strikt geregelt und kann mitunter genau beziffert werden. So kann ein Golfer mit Amateur-Statut nicht mehr als rund 700€ pro Golf-Turnier „verdienen“.

Amateur-Statut – Wie so vieles, ist auch das Amateur-Statut im klassischen Golfsport sehr strikt geregelt. Eine Zuwiderhandlung gegen die Richtlinien für Amateur-Golfer, kann dabei unter anderem mit dem Entzug dieses Status geahndet werden, was mit einem Verbot der Teilnahme an Turnieren einhergeht. Der Sinn hinter dem Amateur-Statut ist es, professionelle Golfer von Amateur-Golfern unterscheiden zu können. Somit sollen nicht zuletzt finanzielle Anreize (wie etwa Sponsoring etc.) vom Amateur-Golf ferngehalten werden.

Annäherung – Als Annäherung (engl. „approach“) versteht man das Pitchen, Chippen und/oder Putten zur Zielfahne bzw. zum Ziel. Jeder benötigte Schlag stellt damit eine Annäherung dar.

Ansprechposition – Unter Ansprechposition versteht man die Position, die der Spieler einnimmt um im Anschluß hieran den Golfschwung und damit den Schlag zu vollziehen. Der Ansprechposition kommt sowohl im Golf, als auch im Crossgolf eine wichtige Bedeutung zu da sie nicht zuletzt für die Qualität des Golfschwungs maßgeblich ist. Wer den Ball „anspricht“, beabsichtigt diesen zu schlagen auch wenn hieraus ein Luftschlag wird.

Aufteen – Unter Aufteen bezeichnet man gemeinhin das Aufsetzen des Golfballs auf das Tee. Wer also „aufteet“, macht nichts anderes als den Golfball auf das Tee zum Abschlag bereit legen. Im Englischen bezeichnet man dieses Prozedere auch als „Tee Up“.

Aus – Gerät der Golfball über die Grenzen des vorher festgelegten Spielbereichs, so befindet er sich im Aus (engl. „out“). Generell werden Bälle, die ins Aus geraten nicht mehr gespielt. Der Spieler muss von der Stelle an der der Golfball ins Aus geraten ist, einen neuen Ball spielen und erhält einen Strafpunkt. Im Crossgolf können die Regeln allerdings (wie denn so oft) abgeändert werden. Auch wird vielfach auf die Festlegung eines Spielbereichs verzichtet, womit es nicht immer ein Aus gibt. Das Aus wird auch als „Out-of-Bounds“ bezeichnet, was soviel wie „außerhalb des Spielbereichs“ bedeutet.

Auslippen – Lippt ein Ball aus, so läuft der Ball an der Kante des Lochs an eben diesem vorbei. Da im Crossgolf in den wenigsten Fällen ein Loch als Ziel angespielt wird, begegnet man dem sogenannten „Lip Out“ vornehmlich auf dem Golfplatz.

Ausrichtung – Die Ausrichtung des Spielers beim Ansprechen des Balls ist maßgeblich für das Annähern ans Ziel. Sie kann mit der Ansprechposition gleichgesetzt werden.

Ausrüstung – Während man für das normale Golfen meist über eine komplette Golfausrüstung verfügt, ist dies für das Crossgolfen nicht nötig. So benötigt man beispielsweise wohl nur in den seltensten Fällen ein Holz – auch „Driver“ genannt. Um mit dem Crossgolfen anzufangen, benötigt man grundsätzlich nur ein Eisen sowie mehrere Golfbälle. Für welches Eisen man sich dabei entscheidet, ist letztlich egal. Erfahrene Crossgolfer verfügen meist über ein Set von mehreren Eisen. Zusätzlich kommt manchmal noch ein Putter dazu.

Ausschreibung – In der Ausschreibung für ein Turnier findet man die Konditionen unter denen die Partie stattfindet bzw. wer genau hieran teilnehmen darf u.s.w. Hier werden auch die jeweiligen Preise angegeben, sofern es sich denn um ein preisdotiertes Wettspiel handelt.


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