Das Holz ist einer der Schläger, welchen der reine Crossgolfer wohl eher selten zu Gesicht bekommt. Dies liegt vor allem daran, dass dieser im klassischen Golf in erster Linie für Abschläge oder für Schläge vom Fairway verwendet wird. Dies mag noch kein Ausschlusskriterium für die Verwendung beim Crossgolfen sein, jedoch ist es eher unüblich solch große Weiten beim ersten Abschlag überwinden zu müssen. Zudem bedingt die Flugkurve eines mit einem Holz geschlagenen Balles, dass dieser ein gutes Stück ausrollen kann und genau hier liegt der Knackpunkt. Denn beim Crossgolfen sind überwiegend Schläge von mittlerer Distanz und erhöhter Präzision erforderlich. Ein Holz wird beim Spielen in der Regel in den Größen 1, 3, 5 oder 7 mitgeführt. Die Schlagdistanz ist beim Holz 1, auch Driver genannt, am höchsten. Je nach Spieler variiert die Distanz hier. Pros wie Tiger Woods schlagen den Ball auch gerne mal bis zu 300m weit.

Die Bezeichnung Holz kommt daher, dass die Schläger in den Anfängen der Golfgeschichte in der Tat noch zum Großteil aus Holz bestanden. Heutzutage findet man solche Schläger nur noch im Museum. Materialien wie Aluminium, Kevlar oder Stahl haben Einzug gefunden und bieten durch ihre jeweilgen Eigenschaften ganz neue Möglichkeiten bei der Konstruktion und Beschaffenheit der modernen Schläger. Neben der Gewichtseinsparung kann die richtige Materialkomposition auch zu einer Verbesserten Schlagperformance bei fortgeschrittenen Spielern führen. Doch auch Anfänger profitieren von den Neuerungen, da die aktuell verfügbaren Hölzer weitaus mehr Fehler verzeihen als sie es noch vor einiger Zeit taten.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es gerade für Crossgolfer nur bedingt Sinn macht sich zu Beginn ein Holz zuzulegen. Außer man möchte in seiner Freizeit auch mal gepflegt ein paar Bälle auf der Driving Range wegballern, dann ja.