Man könnte denken, dass gerade die Frage nach der Wahl des richtigen Balls eine einfache ist, bei nährerer Betrachtung jedoch offenbart sich auch hier eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Tendiert man eher zu neuen Golfbällen aus dem Golfshop, oder begnügt man sich mit gebrauchten,  den sogenannten Lakeballs. Sicherlich gibt es hier unterschiedliche Meinungen, was die Flug- und Spieleigenschaften der verschiedenen Bälle betrifft. Im Anschluss folgt ein grober Überblick über die die gängigsten Spielbälle.

Golfbälle
Der klassiche Golfball misst im Durchmesser mindestens 42,67 mm und hat ein maximales Gewicht von etwa 45,93 g. Die harte Kunststoffschale des Golfballs ist auf der Oberfläche mit vielen kleinen Dellen, sogenannten Dimples versehen, welche die Flugeigenschaften des Balls verbessern. Der Kern eines Golfballs kann unterschiedliche Materialien beinhalten. Neben Hartgummikernen sind je nach Hersteller auch Mischungen aus verschiedenen flexiblen Kunststoffen möglich. Die Preis für einen guten handelsüblichen Golfball fängt bei ca 1 € an und wie so oft sind auch hier keine Limits nach oben gesetzt

Lakeballs
Wir empfehlen daher besonders den Anfängern sich zunächst mit den weitaus günstigeren Lakeballs zu begnügen, da vor allem zu Beginn der ein oder andere Ball eine ungewollte Richtung einschlägt um kurz darauf unauffinbar im Gebüsch oder im nächstgelegenen Teich zu verschwinden. Lakeballs gibt es sehr günstig von sogenannten Lakeball-Tauchern im Internet zu kaufen. Vor allem bei Ebay wird man sehr schnell fündig, hier erhält man gute Golfbälle in großen Mengen schon ab 0,15 € das Stück. Doch nicht nur die Gefahr des schnellen Verlusts spricht für die Lakeballs. Crossgolf wird eben nicht nur auf grünen Wiesen, sondern oftmals auch in verlassenen Grundstücken gespielt wo der einzige Untergrund zum spielen Beton ist. Klassischen Golfbällen verpasst man hier schnell die ein oder andere Schramme und das wäre doch schade um die schönen neuen Bälle.

almostGolf Bälle
Da vor allem beim Crossgolfen das Thema Sicherheit groß geschrieben wird, sind die sogenannten almostGolf Bälle zu empfehlen. Diese weisen, ursprünglich als Trainingsball entwickelt, exakt die gleichen Flug- und Spieleigenschaften eines normalen Golfballs auf. Im Unterschied zu den normalen Bällen legen diese, aufgrund des geringeren Gewichts, nur rund ein Drittel der Reichweite zurück. Dies erlaubt dem Crossgolf Spieler ohne weiteres einen vollen Schwung durchzuführen ohne Gefahr zu laufen die nächstbeste Fensterscheibe oder noch schlimmer einen unbeteiligten Passanten im Park zu treffen. Doch selbst wenn dies einmal passieren sollte so bewahrt die spezielle Beschaffenheit des Balls, das Opfer vor größeren Schäden. Auch ein Kopftreffer führt im Gegensatz zu einem richtigen Golfball nicht automatisch zum nächsten Krankenhausbesuch. Dies soll aber zu keiner Zeit bedeuten, dass ein Spieler eine umsichtige und rücksichtsvolle Spielweise vernachlässigen kann. Den almostGolf Ball erhält man bereits ab ca. 1 €. Wer beim Üben absolut auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte zu den klassischen Trainingsbällen greifen. Diese sind leicht an der dünnen Plastikschale mit den großen Löchern zu erkennen. Mit solchen Bällen lässt sich vor allem in den eigenen vier Wänden hervorragend an der Schwungtechnik feilen.

Golfbälle für die Nacht
Selbst an nachtaktive Menschen ist bei diesem wunderbaren Sport gedacht worden. Fluoreszierende Bälle ermöglchen das Golfspielen bei Nacht. Hier gibt es wiederum unterschiedliche Modelle. Zum Beispiel jene, bei denen kleine Knicklichter in eine vorgebohrte Öffnung in den Golfball gesteckt werden, welche den Ball zum leuchten bringen. Diese sind dann durch den Austausch der Kniklichter immer wieder bei Nacht verwendbar. Weiterhin gibt es Lumibälle, welche mit einer fluoreszierenden Oberfläche versehen sind, die mit Hilfe einer LED Lampe wieder aufgeladen werden können. Ebenfalls interessant sind Golfbälle die mit dem ersten Abschlag ihre Leuchtkraft entfalten und diese dann für ca. 4-5 Stunden behalten. Danach sind sie dann wie normale Golfbälle verwendbar. Fest steht, egal für welche Art von Leuchtball man sich entscheidet, eine tolle Nightsession mit Freunden sowie ein großer Spass ist garantiert.

Farbige Bälle
Vor allem in der kalten Jahreszeit macht es Sinn sich ein paar farbige Bälle zuzulegen, da dies neben einem optischen Highlight auch noch den Spaßfaktor beim spielen im Schnee um einiges steigert. Denn weiße Bälle sind im Schnee bekannter Maßen eher schlecht wieder zu finden .Für solche Bälle zahlt man in etwa 1 € oder mehr. Neben den verschiedenen Neonfarben gibt es auch zahlreiche Hersteller die ihre Bälle mit lustigen Bildern, wie zum Beispiel Fußball- oder Smiley-Motiven versehen.